Das Video von heute.
Geöffnet im Jahr 2044.
Eine Zeitkapsel, die die ganze Familie schon heute füllt.
Fünf Zehen, gezählt um drei Uhr nachts.14. Februar 2025, von Mama

Sankt Martin. Die Laterne hält bis zur dritten Strophe.11. November 2025, von Opa Werner

Ostsee. Der Eimer bleibt leer.21. Juni 2025, von Onkel Nick

Plätzchen mit Oma. Der Teig schmeckt besser.14. Dezember 2025, von Oma Gisela

Schaum bis zur Nasenspitze.4. Juli 2025, von Papa

Erster Schnee. Ein Handschuh fehlt.2. Dezember 2025, von Tante Linda

Die ersten Schritte. Im Flur bei Oma.Dienstag, 17. März 2026, von Oma Gisela
0:14Ohne Stützräder. Papa lässt los, sie merkt es nicht.3. Mai 2026, von Papa
0:22Erster Geburtstag. Die Kerze zählt mehr als der Kuchen.12. Mai 2026, von Mama

Erster Schultag. Die Schultüte ist größer als sie.13. August 2026, von Patin Jule

„Das ist eine Sonne“, sagt sie.8. September 2026, von Papa

Jede Pfütze auf dem Weg zur Kita.6. Oktober 2026, von Tante Linda

Oma singt das Schlaflied.11. Oktober 2026, von Oma Gisela
1:42
Name und Datum bleiben in deinem Browser. Die Familienkapsel ist in Entwicklung, bezahlt wird nichts.
So läuft eine Kapsel
Drei Abschnitte, und der wichtigste liegt in der Zukunft. Ihr entscheidet heute, was hineinkommt und wann es euer Kind bekommt.
- Heute
Ihr sammelt, die ganze Familie
Das Video vom ersten Schritt, die Sprachnachricht, in der Oma das Schlaflied singt, ein Brief, den ihr heute Abend schreibt. Ihr wählt aus, statt alles hochzuladen, und schreibt zu jedem Moment, was an dem Tag passiert ist. Oma, Opa, Tante und Paten laden selbst hoch, und bei jedem Moment steht, von wem er kommt.
Zuletzt hineingelegt, von der ganzen Familie
- 2027 bis 2043
Wir verwahren
Drei Kopien an zwei Orten, in Formaten, die auch in 30 Jahren noch jedes Gerät öffnet. Einmal im Jahr bekommt ihr einen Prüfbericht und einen kompletten Export. Die Familie schaut in der ganzen Zeit mit und legt selbst etwas dazu.
- 2044
Euer Kind bekommt die Kapsel
Mit eigenem Zugang, eurem Brief obenauf und einem Sticker für die Kiste, in der die Babyschuhe liegen. Ab dann entscheidet euer Kind selbst, was damit passiert.

Symbolbild, KI-generiert

Nicht erst mit 18: Die Familie schaut heute schon rein
Die Kapsel ist kein verschlossener Tresor. Sie ist das Familienalbum von heute und das Geschenk von morgen.
- Alle laden hoch, und man sieht, von wemOma und Opa sehen neue Momente sofort und legen selbst etwas dazu: das Foto vom Gartenfest, die Sprachnachricht zum Geburtstag. Unter jedem Moment steht „hochgeladen von Tante Linda“ oder „von Opa“.
- Jede und jeder bekommt einen eigenen ZugangIhr entscheidet, wer was sieht. Was privat bleiben soll, bleibt bei euch.
- Briefe und Botschaften könnt ihr versiegelnDie öffnet erst euer Kind, am Tag der Übergabe. Alles andere ist schon vorher für die Familie da.
Stimmen, die bleiben
Ein Foto zeigt, wie Oma aussah. Eine Video-Botschaft zeigt, wie sie klang, wie sie lachte und wie sie „Mäuschen“ sagte.
Video, 2:14Was sie sagen könnte
„Sarah, an dem Tag, an dem du geboren wurdest, hat es so geregnet, dass Opa mit dem Auto nicht vom Hof kam. Er ist zu Fuß ins Krankenhaus gelaufen, zwei Stunden lang. Und weißt du, was er dir mitgebracht hat? Einen Apfel. Für ein Baby, das noch keine Zähne hatte.“
Video, 1:51Was sie sagen könnte
„Wenn du das hier siehst, bist du achtzehn. Ich weiß nicht, ob ich dann noch da bin. Aber ich weiß, dass du jeden Sonntag auf meinem Schoß sitzen wolltest, wenn es Kakao gab. Und dass du den Löffel immer zuerst abgeleckt hast.“
Beispiele mit erfundenen Personen. Symbolbilder, KI-generiert.
QR-Sticker für Album und Erinnerungsbox
Die Babyschuhe liegen in der Kiste. Das Video, in dem sie die ersten Schritte darin macht, liegt irgendwo auf einem Handy.
Für jede Kapsel planen wir QR-Sticker zum Bestellen. Sie zeigen auf eure Fotos und Videos, solange die Kapsel besteht, bei der Einmalzahlung bis zu 50 Jahre. Wer einen Sticker scannt und eure Familien-PIN kennt, sieht die Momente dahinter. Fremde sehen nur, dass die Erinnerung einer Familie gehört.
Du bestimmst, worauf ein Sticker zeigt: auf die ganze Kapsel, nur auf einen Urlaub, nur auf ein Jahr oder nur auf Omas Sprachnachrichten.

Wer garantiert, dass es euch in 30 Jahren noch gibt?
Ehrliche Antwort: Niemand kann versprechen, dass ein Unternehmen 30 Jahre besteht. Auch wir nicht. Deshalb planen wir die Kapsel so, dass sie uns nicht braucht.
- Jedes Jahr ein kompletter Export an euchOriginaldateien, offene Formate wie JPEG und MP4, eine Liste mit Datum und Geschichte zu jedem Moment und eine Ansicht, die ohne Internet funktioniert. Ihr braucht uns nie, um an eure Erinnerungen zu kommen.
- Drei Kopien, zwei Anbieter, zwei LänderSo empfehlen es die Levels of Digital Preservation der NDSA. Jede Datei bekommt eine Prüfsumme. Einmal im Jahr prüfen wir alle und schicken euch den Bericht.
- Das Geld für 50 Jahre liegt nicht bei unsBei der Einmalzahlung soll ein unabhängiger Treuhänder das Geld verwalten, so wie es bei Dauergrabpflege-Verträgen empfohlen wird. Ausgezahlt wird jedes Jahr nur, was die Aufbewahrung tatsächlich kostet.
- Ohne PIN zeigt der Sticker keine FotosOhne eure Familien-PIN führt der QR-Code nur zu einem Hinweis, nicht zu den Fotos.
Das ist unser Plan für den Start. Was davon verbindlich gilt, steht zum Start in den Vertragsbedingungen.
Ein Geschenk, das erst in 18 Jahren ankommt
Für Großeltern und Paten: statt des fünften Kuscheltiers eine Kapsel, in die ihr selbst etwas hineinlegt.
Eine Sprachnachricht zum ersten Geburtstag. Das Foto vom Tauftag, auf dem alle in die falsche Richtung schauen. Ein Brief, den das Kind erst als Erwachsene oder Erwachsener liest. Die Eltern sammeln weiter, ihr schenkt den Anfang.
Kapsel als Geschenk planenRatgeber
Was wir beim Recherchieren gelernt haben, aufgeschrieben für Eltern, Großeltern und Paten.
Erinnerungen aufbewahren
- Erinnerungsbox fürs BabyWas hineingehört, wie man sie lagert und wohin die Handyvideos kommen.
- Erinnerungsbuch fürs BabyBabyalbum, Erinnerungsbuch oder Babytagebuch: worauf es ankommt und was man hineinschreibt.
- Zeitkapsel-Ideen fürs KindWas hineingehört, welcher Behälter hält und wann man sie öffnet.
Briefe ans Kind
Schenken
Fotos und Videos
Fragen, die wir oft hören
Was ist der Unterschied zu Google Fotos oder iCloud?
Google Fotos und iCloud speichern alles, was das Handy aufnimmt, solange das Konto läuft. Google behält sich vor, private Konten nach zwei Jahren Inaktivität zu löschen. Die Familienkapsel ist kleiner und strenger: Ihr wählt aus, was zählt, schreibt dazu, was an dem Tag passiert ist, und legt fest, wann es eurem Kind gehört. Die Kapsel hängt nicht an eurem Handy-Konto.
Wer garantiert, dass es euch in 30 Jahren noch gibt?
Niemand kann versprechen, dass ein Unternehmen 30 Jahre besteht, auch wir nicht. Deshalb planen wir die Kapsel so, dass sie uns nicht braucht: ein kompletter Export jedes Jahr, drei Kopien bei zwei Anbietern in zwei Ländern und, bei der Einmalzahlung, ein unabhängiger Treuhänder für das Geld. Details stehen weiter oben im Abschnitt zum Versprechen.
Was passiert, wenn wir kündigen?
Ihr bekommt alle Originaldateien als Download, zusammen mit einer Liste, die Datum und Geschichte zu jedem Moment enthält. Beim Abo endet danach die Aufbewahrung bei uns. Eine Kapsel, die per Einmalzahlung für 50 Jahre bezahlt ist, bleibt bestehen, auch ohne Abo.
Was sagt mein Kind später dazu, dass es Fotos von ihm gibt?
Die Kapsel ist privat und für euer Kind gedacht, nicht für die Öffentlichkeit. Die Fotos zeigen euer Kind, und es hat schon heute Rechte an seinen Bildern. Mit der Übergabe verwaltet es die Kapsel selbst und kann auch Dinge löschen. Eine gute Faustregel: Legt nur hinein, was ihr ihm auch mit 18 gern zeigen würdet.
Wie funktionieren die QR-Sticker?
Die Sticker sollen im Set für Fotoalbum, Erinnerungsbox oder Bilderrahmen kommen. Jeder trägt einen QR-Code und eine gedruckte Kennung. Ihr bestimmt, worauf ein Sticker zeigt: auf die ganze Kapsel oder nur auf eine Auswahl, etwa einen Urlaub, ein Jahr oder die Sprachnachrichten von Oma. Wer ihn scannt und die Familien-PIN kennt, sieht die Fotos und Videos dahinter, solange die Kapsel besteht, bei der Einmalzahlung bis zu 50 Jahre. Ohne PIN sieht man nur, dass die Erinnerung einer Familie gehört.
Gibt es die Familienkapsel schon?
Noch nicht. Wir bauen den Dienst gerade und finden mit dieser Website heraus, ob und wie Familien ihn nutzen wollen. Wenn du einen Plan erstellst, erfährst du vor jedem verbindlichen Schritt, dass es noch nicht losgeht. Zahlungsdaten fragen wir nicht ab.